Konstruktiver Holzschutz
Der Begriff „Konstruktiver Holzschutz“ bedeutet, dass das Holz, welches bei Ihrem Carport verwendet wird, durch besondere bauliche Maßnahmen vor schlechten Umwelteinflüssen geschützt wird.

Ein Beispiel dafür ist die Befestigung von tragenden, vertikalen Balken auf Eisenwinkeln. Dabei sollten Sie besonders auf folgende Punkte achten: Der direkte Kontakt von Holz und Boden führt zu einer Einstufung des Holzes in eine hohe Gefährdungsklasse. Achten Sie deshalb darauf, dass die Holzkonstruktion des Carports zum Beispiel durch Eisenwinkel nicht im direkten Bodenkontakt steht. So lässt sich eine zeitintensive Behandlung des Holzes durch chemische Schutzmaßnahmen vermeiden.

Ein weiterer Feind des Holzes ist stehendes Wasser. Sie sollten darauf achten, die Carport-Konstruktion grundsätzlich so zu errichten, dass Regenwasser problemlos abfließen kann. Es empfiehlt sich hierbei eine Schräge von etwa 15 Grad einzuplanen, um einen guten Abfluss zu ermöglichen. Nutöffnungen sollten im Idealfall nach unten bzw. nach Norden oder Osten gerichtet sein, um so vor der Witterung geschützt zu liegen. Dies schützt die Schrauben Ihres Carports vor Durchrostung.

Hirnholzflächen sollten nicht waagerecht stehen, da sich das Holz sonst schneller mit Wasser „vollsaugen“ kann. Ein wichtiger Aspekt für das Trocknen des Holzes ist die Luftzirkulation. Bauen Sie Verschalungen oder Seitenwände des Carports nicht direkt auf Mauerwerk oder Beton. Durch einen Abstand zwischen Mauerwerk und Holzkonstruktion erreichen Sie eine bessere Luftzirkulation, die das Trocknen des Holzes beschleunigt und es so vor ständiger Feuchtigkeit schützt.

Beim Errichten Ihres Carports sollten sie auf die konstruktiven Holzschutzmaßnahmen besonderen Wert legen, da eine gute Konstruktion nicht nur Kosten für chemische Schutzmethoden, sondern auch unnötigen Zeitaufwand spart, da das Holz weniger Pflege benötigt.